Verfasst von: Norman0406 | 23. Juni 2011

Kinder haben das Wort – Amateurfunk hautnah

Am 18. Juni ging der Nachwuchs bei den Funkamateuren verstärkt auf Sendung.

Am Samstag, 18. Juni 2011, hatten Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, mit Gleichaltrigen weltweit über Funk Kontakt aufzunehmen. Die Amateurfunkverbände riefen an diesem Tag zum Internationalen Kids Day auf und übergaben das Mikrofon in Kinderhand. Auch die Funkamateure des Deutschen Amateur-Radio-Club e. V, Ortsverband Mittelrhein beteiligten sich an dieser Aktion und luden den Nachwuchs dazu ein, live vom BUGA Gelände auf der Festung Ehrenbreitstein, ihr faszinierendes Hobby Amateurfunk zu erleben.

„Getreu unserem Motto: „Keine Langeweile mit kurzen Wellen“, wollten wir der Jugend unser Hobby näherbringen und sie an unserer Faszination teilhaben lassen“, erklärt Arno Herz, Vorsitzender des Ortsverbandes Mittelrhein K32. Seit über 25 Jahren ist er engagierter Funkamateur und erreicht die ganze Welt über die Funkstation in seinem Haus. In der Zeit von 10:00 bis 20:00 Uhr präsentierte er, gemeinsam mit den Mitgliedern seines DARC-Ortsverbandes Mittelrhein Funkaktivität pur. Auf der Festung Ehrenbreitstein erwartete die Kinder neben dem Funkbetrieb auch ein abwechslungsreiches Programm. Die Kinder erhielten an diesem Tag Einblicke in die Welt des Amateurfunks, lernten das Amateurfunkpeilen kennen und durften unter Anleitung erfahrener Funkamateure selbst Funkbetrieb abwickeln. Gerade das Amateurfunkpeilen entwickelte sich zum Highlight der Veranstaltung. Viele Kinderstimmen waren an diesem Tag im Äther und riefen „CQ Kids Day“. Kam ein Kontakt zu Stande, wurden u. a. Name, Alter und Lieblingsfarbe untereinander ausgetauscht. Die Funkamateure wollten mit dieser Aktion auch einen Beitrag zur Völkerverständigung leisten und konnten eine rege Teilnahme verzeichnen.

Ein weiterer Programmpunkt war ein Mini-Morsekurs. Unter Anleitung erfahrener Funkamateure konnten die Kinder und alle, die wollten, ein Morsediplom erarbeiten. Die jüngste Neu-Funkerin war 6 Jahre alt und konnte ebenso ihr Morsediplom in Empfang nehmen, wie ihre 80 Jahre ältere Großmutter.

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